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Türchen Nummer 1 Adventskalender

Das erste Türchen

Kindheitserinnerungen werden wach

Es ist wie früher im Advent: ein spannender Tag erwartet mich und ich öffne mein erstes Türchen im Adventskalender. Die Vorfreude ist groß, nicht nur bei mir, auch die Kinder hüpfen vor lauter Glücksgefühlen im Wohnzimmer herum. In diesem Moment wusste ich, dass 24 Frauen den heutigen Morgen vermutlich genauso empfanden.

24 Päckchen organisieren

Aber noch mal kurz von vorne. Eine liebe Freundin überraschte mich vor zwei Jahren mit einer wundervollen Idee. Wir könnten einen Adventskalender erstellen und weitere 23 Mitstreiterinnen mit einbeziehen. Gesagt, getan. Die Frauen begeisterten wir direkt mit dem Vorschlag. Die Aufgabe bestand für jeden darin, 24 identische Päckchen mit kleinen Überraschungen zu verpacken. Die Entscheidung blieb jedem frei, was in die Gaben verpackt wird. Gedichte und Geschichten, Teelichter, Selbstgebasteltes, etwas Gekauftes, alles durfte es sein. Jede Verantwortliche hatte eine feste Nummer. Diese teilten wir den Damen per geheimer Email mit. Am 27. November überreichten uns die Frauen die eingepackten und gleich nummerierten Päckchen. Damit niemand sein eigenes Präsent für den zuständigen Tag zurückerhielt, bastelten wir einen 25. Adventskalender. Dieser enthielt die laufenden Nummern von 1-24. Wir tauschten am Abend die Geschenke mit der jeweiligen passenden Zahl aus. Das Wohnzimmer der Freundin glich einem Wichtelhaus, mit 600 schönen Päckchen.

Glücksgefühle

Am nächsten Morgen verteilten wir die Körbe unter den sagenhaft, kreativen, fleißigen Frauen. Die Freude stand allen ins Gesicht geschrieben. Genau diese Vorfreude macht die Weihnachtszeit aus. Das Glücksgefühl empfand ich schon während der Vorbereitung, und es begleitet mich nun die gesamte Adventszeit. Zu wissen, dass sich jemand solch eine Mühe gegeben hat, ist eine wahre Wonne und ein wunderbares Gefühl.

Die Nummer Eins

Das erste Päckchen habe ich gleich fotografiert und meine Familie durfte vor dem Auspacken mitraten. Die vielfältigen Ideen belebten das Gespräch am Frühstückstisch: Vorschläge wie Marmelade, über Pralinen, bis zur Duschcreme fielen in den Raum. Beim Schütteln der Verpackung hörten wir ein zart klingendes Geräusch. Als ob Perlen oder Bonbons aneinander rieben und einen lieblichen Ton erzeugen.

Die Spannung hielt ich kaum aus. Ich entschied mich dennoch gegen das Auspacken. Am Abend war es dann soweit ´und ich öffnete das Päckchen. Clara, meine älteste Tochter hatte richtig geraten. Ein Bonbonglas gefüllt mit selbstgemachtem Weihnachts- Müsli. Das liebevoll gestaltete Etikett alle Erwartungen. Als ich das Glas öffnete erfüllte ein adventlicher Duft den Raum. Ich bekam sofort Lust davon zu naschen. Es schmeckte himmlisch. Eine riesige Vorfreude entfaltete sich in meinem Bauch. Was mag sich wohl in der Nummer 2 verstecken?

 

Meike Scheffler
Meike Scheffler
Die Hauswirtschafterin

1 Kommentar

  1. Anja sagt:

    So schööön. Und wie ging es weiter?

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